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HO3 Umbau

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Neuer HO2 Umbau

1940: Willys MB, Das Orginal

 

 

 

Manchmal beginnt Geschichte mit einer Aufgabe. Die U.S. Army forderte 1940 ein allradgetriebenes Mehrzweckfahrzeug. Es sollte robust und zuverlässig sein sowie über herausragende Fahreigenschaften in jedem Gelände verfügen.

In einer beispiellosen Aktion ging ein Anforderungsprofil an 135 Automobilhersteller. Binnen 49 Tagen musste ein fahrbarer Prototyp und innerhalb von 75 Tagen eine Kleinserie von 70 Versuchsfahrzeugen bereitgestellt werden.

Drei Firmen konnten die hohen Erwartungen der Army erfüllen: American Bantam, Willys-Overland und Ford.

Im November 1940 traten die Prototypen der drei Hersteller gegeneinander an. Der von Willys vorgestellte "Quad" schien den Armeestrategen das ausgereifteste der vorgestellten Modelle zu sein. Dennoch ging man auf Nummer sicher und entschied sich für weitere Tests. 1941 schließlich wurde auf Basis des Quad der "Willys MA" gebaut.

Noch im selben Jahr kam eine weiter verbesserte Version: der "MB". Und mit ihm ein Fahrzeug, das zur Legende wurde. Und das die meisten nur unter einem Namen kennen: Jeep..

 

 

1945: Jeep. CJ-2A

 

Das erste Jeep. Modell, das für zivile Zwecke genutzt wurde, der CJ-2A, wurde 1945 produziert. In damaligen Werbeanzeigen wurde er als "Motor auf Rädern" bezeichnet und als Nutzfahrzeug an Farmer und Bauarbeiter verkauft. Der CJ-2A verfügte über diverse Besonderheiten, die seine militärischen Vorgänger nicht besaßen, wie zum Beispiel: eine Hecktür, ein seitlich angebrachtes Reserverad, große Scheinwerfer, einen externen Tankdeckel und einen verbesserten Antriebsstrang mit einem neuen Modell des "Go Devil"-Motors.

 

1946: Jeep. Station Wagon

 

1946 brachte Willys Overland den ersten komplett aus Stahl gefertigten Kombi auf den Markt. Das Fahrzeug mit Zweiradantrieb bot Platz für sieben Personen und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 105 km/h. 1949 kamen ein Modell mit Allradantrieb und eines mit Sechszylindermotor hinzu. Die Produktion wurde bis 1965 fortgeführt.

 

 

1948: Jeepster

 

Der Willys Jeepster war ein sportliches, offenes Auto. Originelles Designelement: Er hatte keine Fenster zum Herunterkurbeln, sondern seitliche Vorhänge. Da der Jeepster als sportliches Freizeitauto konzipiert war, gab es ihn nicht als Allradmodell. Der Jeepster wurde zu einem begehrten Sammlerobjekt.

 

 

 

1949: Willys Jeep. Pick-up

 

Dieser Pick-up Truck erhielt als Erster den Namen "Jeep.". Der Jeep. Pick-up wurde hauptsächlich von Farmern als Nutzfahrzeug gekauft, da er für alle Arten von Arbeiten auf dem Land eingesetzt werden konnte. Seine Produktion wurde in den verschiedensten Modellversionen fortgeführt, bis er in den frühen 60er Jahren von den Modellen des Gladiator Pick-up abgelöst wurde. Dieser neue Pick-up war der ersten Jeep. Truck mit Allradantrieb. Das vertikal gestoßene Kühlergitter als Jeep. Marke und die aufrecht stehende Fahrerkabine verliehen ihm ein äußerst modernes Pick-up Truck-Aussehen.

 

1953: Jeep. CJ-3B (CJ/Wrangler)

Das CJ-Modell wurde 1953 modifiziert und als CJ-3B angeboten. Dies war der erste CJ, dessen Karosserie sich eindeutig von seinem militärischen Vorgänger unterschied. Er verfügte über ein größeres Kühlergitter und eine größere Motorhaube, um dem neuen Vierzylindermotor "Hurricane F-Head" Platz zu bieten. Auch wenn er den gleichen Hubraum hatte wie der Original-"Go Devil"-Motor, zeichnete sich der "Hurricane" durch eine überarbeitete Motorsteuerung aus. Der CJ-3B wurde bis 1968 in einer Stückzahl von 155.494 in den USA produziert.

 

1954: Jeep. CJ-5

Der erste CJ-5 lief 1954 vom Band und wurde bis in die 80er Jahre produziert. Zwar war er seinem Vorgängermodell CJ-3B sehr ähnlich, er zeichnete sich jedoch durch ein weicheres Design und gerundete Karosseriekonturen aus. Der Achsenabstand des CJ-5 war größer als der des Jeep. CJ-3B und die Gesamtlänge und -breite hatten zugenommen. Durch die fortlaufende Weiterentwicklung der Triebwerke, der Achsen, des Getriebes und des Sitzkomforts wurde der Jeep. CJ-5 zum idealen Fahrzeug für Offroad-Aktivitäten. Der später eingeführte CJ-6 unterschied sich vom CJ-5 nur durch den noch größeren Achsenabstand.

 

1957: Jeep. F-150 & FC170 (Pick-up & Trucks)

Diese Fahrzeuge wiesen die erstaunlichsten Designvarianten auf, die es bis dahin je bei einem Jeep. Modell gegeben hatte. In Werbeanzeigen gepriesen mit den Worten "Höchste Motorleistung bei niedrigsten Unterhaltskosten", verfügten diese neuen Trucks über den Hochdrehzahlmotor "Super Hurricane", das "Up-front-Design" und eine Heckkonstruktion, die eine Pick-up-Ladefläche, eine Stake-Ladefläche und diverse andere Aufbauten enthielt. Das "Up-front-Design" ermöglichte eine erstklassige Sicht auf die Straße. Der FC-150 und der FC-170 wurden auf dem bereits existierenden Fahrgestell des Willys gebaut. Sie wurden in zwei Modellen mit unterschiedlichem Achsenabstand angeboten und von 1957 bis 1965 produziert.

1962: Jeep. Wagoneer

Der Jeep. Wagoneer war vielleicht das revolutionärste Fahrzeug aller Zeiten und bildete den Prototyp für alle modernen sportlichen Mehrzweckfahrzeuge. Eingeführt im Herbst 1962, wurde er vom ersten in Massenproduktion hergestellten Sechszylindermotor mit oben liegenden Nocken angetrieben. Andere Innovationen waren das erste automatische Getriebe in einem Fahrzeug mit Allradantrieb und die unabhängige Vorderradaufhängung. Der Name Wagoneer wurde zum Synonym für das Luxusmodell eines Fahrzeuges mit Allradantrieb.

 

1963: Jeep. Gladiator (Pick-up & Trucks)

Zusätzlich zum Wagoneer wurde 1963 der komplett brandneue Jeep. Gladiator Pick-up eingeführt. Er wurde auf dem gleichen Baukörper gebaut wie der Wagoneer und hatte das gleiche Front-Heck-Design sowie den gleichen Antriebsstrang. Die neuen Gladiator waren in den verschiedensten Modellreihen mit drei unterschiedlichen Bettoptionen und mit Zweirad- sowie mit Allradantrieb erhältlich.

 

1966: Jeep. Super Wagoneer

Der Super Wagoneer war ein Sondermodell des Wagoneer mit einem Vigilante-V8-Motor, einem automatischen Turbo-Hydra-Matic-Getriebe, Servolenkung, Bremsen mit Bremskraftverstärker und dem üblichen Komfort eines Luxusfahrzeuges. Das Jeep. Marketing beschrieb den Super Wagoneer als "perfekte Symbiose von Schönheit und Leistung; eine Verbindung aller üblichen (und unüblichen) Merkmale, die Sie an anderen Luxusfahrzeugen schätzen ... und nun zum ersten Mal mit Allradantrieb."

 

1967: Jeepster Commando

Der erste Kombi mit Allradantrieb, Automatikgetriebe und - auf Wunsch - mit V6-Motor. Es gab fünf verschiedene Modellvarianten des Commando, einschließlich Cabrio, Pick-up, Kombi und Roadster, alle mit einem Achsenabstand von 2,57 m. Das Fahrzeug wurde von 1967 bis 1973 produziert.

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1971: Jeep. Honcho (Pick-up & Trucks)

Die Jeep. Truckreihe umfasste unter anderem einen neuen sportlichen Pick-up namens Honcho. Er wurde mit dem Werbeslogan "Jeep. Honcho - Mucho Macho" vorgestellt. Der Honcho hatte die gleichen Breitspurachsen wie der Cherokee Chief und eine spezielle goldfarbene Seitenverkleidung mit dem Umriss des Wortes "Honcho". Wahlweise war ein von Levi's gestalteter Innenraum erhältlich.

 

1974: Jeep. Cherokee Chief

Das neue Zweitürermodell des Wagoneer, genannt Cherokee, hatte ein forsches und sportliches Aussehen. Es wurde über Nacht zu einem Riesenerfolg, denn die Kunden verlangten schon lange nach einem praktischen Freizeitauto. Ein Cherokee-Chief-Modell mit Breitspurachsen kam im Jahr darauf auf den Markt. Es erzielte noch bessere OffRoad-Leistungen.

 

1976: Jeep. CJ-7

1976: In jenem Jahr, in dem die USA ihren 200. und der Jeep. Geländewagen seinen 35. Geburtstag feierten, brachte die American Motors Corporation die siebte Generation zivil genutzter Jeep. Modelle auf den Markt - den CJ-7. Der CJ-7 bot zum ersten Mal die Ausstattungselemente "Kunststoffdach" und "Stahltüren" an. Neben dem CJ-7 mit seinem Achsenabstand von 2,37 m wurde der CJ-5 mit dem Achsenabstand von 2,12 m bis zum Jahr 1984 gebaut.

1984: Jeep. Cherokee

1984 revolutionierte die Marke Jeep. erneut den Markt für allradgetriebene Fahrzeuge mit der Einführung des komplett neuen Jeep. Cherokee XJ und des Wagoneer Sport Wagon. Die neuen Fahrzeuge waren 53 cm kürzer, 15 cm schmaler, 10 cm niedriger und wogen 454 kg weniger als der 1962 eingeführte Jeep. Wagoneer. Sie waren die einzigen kompakten sportlichen Mehrzweckfahrzeuge, die als Zwei- und als Viertürer angeboten wurden. Gebaut wurden sie mit einheitlicher Karosserie anstatt mit traditioneller Fahrgestell- und Rahmenkonstruktion. Die neuen Fahrzeuge wurden begeistert angenommen und erhielten 1984 von drei Fachzeitschriften die Auszeichnung "4x4 des Jahres".

 

1984: Jeep. CJ-8

Der CJ-8 war eines der eigenwilligsten Fahrzeuge aus der CJ-Serie: ein kleiner Pritschenwagen auf einem CJ-Fahrgestell. Durch den langen rückwärtigen Überhang war die Ladefläche besonders groß.

 

1988: Jeep. Comanche (Pick-up & Trucks)

In der Tradition der Gladiator und Honcho Pick-ups war der Comanche ein sportlicher Pick-up mit dem legendären Allradantrieb der Marke Jeep.. Er war erhältlich als Comanche Sport Truck mit Kurzladefläche und als Comanche Chief mit einer längeren Ladefläche. Die Produktion des Comanche wurde 1992 eingestellt und bildete auch das Ende der Jeep. Pick-up-Serie, die 1947 eingeführt worden war.

 

1989: Jeep. Grand Cherokee ZJ

Als der Chrysler Vorstandsvorsitzende Bob Lutz den komplett neuen Jeep. Grand Cherokee bei der Motorshow in Detroit auf die Bühne fuhr, ahnte er bereits, dass das Fahrzeug die Welt im Sturm erobern würde. Es erhielt Dutzende von Auszeichnungen. Für die Produktion des revolutionären Jeep. Fahrzeugs, das in der Tradition des Wagoneer und des Jeep. Cherokee stand, wurde eine neue hochmoderne Fabrik, die Jefferson North Assembly Plant, gebaut. Der Grand Cherokee verfügte über ein komplett neues Update des legendären Quadra-Trac-Allradantriebssystems sowie über alle Funktionen und Designelemente, die die Fahrer von hochklassigen sportlichen Mehrzweckfahrzeugen verlangen.

1990: Jeep. Wrangler YJ

Der neue Jeep. Wrangler YJ hatte mit den CJ-Fahrzeugen zwar den Motor gemeinsam, war aber ansonsten grundlegend anders: Er war niedriger und zugleich breiter gebaut und verfügte über eine verbesserte Aufhängung - ein vom Jeep. Cherokee übernommenes Merkmal. Die viereckigen Scheinwerfer verliehen ihm sein charakteristisches Aussehen - allerdings kehrte man später beim TJ wieder zu den runden Scheinwerfern zurück. Im Hinblick auf Straßenlage und Innenraumkomfort war der Jeep. Wrangler YJ damals der technisch ausgefeilteste CJ.

1996: Jeep. Wrangler TJ

Der neue Jeep. Wrangler TJ wurde im April 1996 eingeführt. Für Traditionalisten war die Freude groß: Die Scheinwerfer hatten wieder eine runde Form. Dazu kam ein wichtiges technisches Detail: Die neue Quadra-Coil-Aufhängung des TJ sorgte für ein deutlich besseres Fahrgefühl auf der Straße. Auch die Offroad-Qualität des Fahrzeugs hatte sich weiter verbessert.

1997: Jeep. Cherokee

Der Jeep. Cherokee war vom Moment seiner Einführung im Jahre 1983 an ein großer Erfolg. 1997 wurde er bei der North American International Auto Show in Detroit mit neuem Innenraumdesign, Fahrer- und Beifahrerairbag sowie einigen äußeren Veränderungen präsentiert. Außerdem lief 1997 der millionste Cherokee in der Fabrik von Toledo vom Band. Der Jeep. Cherokee war für die Chrysler Corporation auch außerhalb der Vereinigten Staaten ein großer Verkaufserfolg und erhielt vom Four Wheel Magazine die Auszeichnung "Allradfahrzeug des Jahres".

1999: Jeep. Grand Cherokee WJ

Schon mit dem ersten Jeep. Grand Cherokee hatten die Jeep Ingenieure und Designer den Markt für Luxusfahrzeuge neu definiert. Mit dem neuen Jeep. Grand Cherokee von 1999 gingen sie noch einen Schritt weiter: Er wurde als "bestes sportliches Mehrzweckfahrzeug angekündigt und behauptete sich in unabhängigen Tests gegen alle Konkurrenten. Das Fahrzeug enthielt den komplett neuen Allradantrieb Quadra-Drive, das bis heute technologisch gesehen fortschrittlichste Jeep Allradantriebssystem. Seitdem erhielt es Dutzende von Auszeichnungen, einschließlich die des "Trucks des Jahres in Nordamerika".

2001: Jeep. Cherokee / Liberty KJ

Die 1941 mit dem Willys MB begonnene Linie des robusten und vielseitigen Designs erreichte ihren vorläufigen Höhepunkt mit dem neuen Jeep. Cherokee. Der neue Jeep. Cherokee vereint sein herausragendes preisgekröntes Design, das bewährte Elemente wie die runden Scheinwerfer des Willys MB aufgreift, mit ausgezeichneten On- und Offroad-Qualitäten. Außerhalb Europas wird der Jeep. Cherokee unter dem Namen Jeep. Liberty angeboten.

 

2001: Jeep. Wrangler Rubicon

Der Jeep. Wrangler Rubicon ist in der Jeep Wrangler-Familie der jüngste Neuzugang und weltweit etwas ganz Besonderes. Denn er ist ab Werk serienmäßig voll offroad-tauglich und wurde eigens für die extremsten Offroad-Bedingungen geschaffen: Die massiven Dana-44-Vorder- und -Hinterachsen mit ihrer elektronisch aktivierten, pneumatischen Tru-Lok-Blockierung der Vorder- und Hinterachsdifferenziale kombinieren Festigkeit mit Traktion.

Das Verteilergetriebe Rock-Trac NV241OR "Offroad" mit dem Übersetzungsverhältnis von 4:1 sorgt dafür, dass der Jeep. Wrangler Rubicon selbst mit unwegsamen Strecken fertig wird. Ein äußerst belastbares Antriebswellenaggregat mit robusten, kaltgestauchten U-Verbindungen der 1330er Serie und Allradscheibenbremsen sorgt für besonders hohe Sicherheit und viel Leistungsfähigkeit. Und wie bereits gesagt, alle genannten Ausstattungsmerkmale
sind serienmäßig.

 

2004: Jeep Grand Cherokee WH

 

Der ganz neue Grand Cherokee WH wurde 2004 als Modell 2005 eingeführt. Jeep-Neuheiten, die zum ersten Mal im Programm standen, waren das Allradantriebssystem Quadra-Drive II, ein DVD-Spieler für den Fond und auf Wunsch ein 5,7 l–Hemi–V8–Motor.

Die Konstruktion betont weiterhin Leistung und Luxus, man hatte aber kräftig an der Reduktion von Lärm und Vibrationen gearbeitet. Zum ersten Mal jedoch legte Jeep eben soviel Wert auf gute Straßeneigenschaften wie auf die markentypische ausgezeichnete Geländetauglichkeit.

Diese neue Konzentration auf die Fahreigenschaften auf geteerten Straßen veranlasste Jeep, die Starrachse vorne mit Längslenkern (wie im ZJ und WJ) durch eine Konstruktion mit doppelten Querlenkern wie im 2002 vorgestellten Jeep Liberty zu ersetzen. Der neue Jeep präsentiert sich mit einer neuen Philosophie, die dem Rechnung trägt, was man als verstärkte Nachfrage auf dem SUV-Markt nach Fahrbarkeit auf Teerstraßen in Verbindung mit einer geringeren Nachfrage nach Geländetauglichkeit nennt. Obwohl die neue Konstruktion auf Waschbrettpisten als weicher wahrgenommen wird, wurde die Vorderradaufhängung von der Klientel, die den Jeep im Gelände nutzt, aufgrund der geringeren Achsverschränkung insbesondere bei langsamen Fahrmanövern auf unebenem Terrain kritisiert.

Zur Markteinführung standen in Deutschland drei Motoren in zwei Ausstattungsvarianten zur Verfügung. Der Mercedes-Benz-Diesel war genau wie der kleine V8-Motor sowohl im Laredo als auch im Limited zu haben, der 5,7-Liter-Hemi nur in der gehobenen Limited-Variante. Als Sonderausstattung standen u. a. ein DVD-Navigationssystem mit integriertem CD-Wechsler zur Wahl, außerdem war im Limited ein sogenanntes Exclusive-Paket lieferbar, das Leder- und Chromapplikationen im Innenraum beinhaltet.

Das Topmodell SRT8 mit dem großen 6,1-Liter-V8 stand ab 2006 in den Preislisten. Eine Vollaustattung inkl. Navigationssystem und Leder-Sportsitzen ist bei ihm serienmäßig.

2006: Jeep Commander  XH

Der Jeep Commander ist ein geländegängiges SUV mit 7 Sitzplätzen der zum amerikanischen Chrysler-Konzern gehörenden Marke Jeep. Er basiert auf der Bodengruppe des Jeep Grand Cherokee und kam im Mai 2006 auf den deutschen Markt. Der Commander ist das Spitzenmodell innerhalb der Jeep-Modellpalette. Das in Deutschland ausgelieferte Commander-Modell wurde von 2006 bis ca. Mitte 2009 bei Magna Steyr in Graz/Österreich hergestellt. Die Version mit 3,0-Liter-V6-Dieselmotor von Mercedes-Benz wurde ausschließlich in Graz für den europäischen Markt produziert.

Die kantige Karosserieform des Jeep Commander erinnert an den alten Jeep Cherokee XJ; senkrechte Fensterflächen und Scheinwerfer sowie ausgestellte Radhäuser sollen ein besonders maskulines Erscheinungsbild bewirken. Im Gegensatz zum Grand Cherokee ist der Commander ausschließlich mit sieben Sitzplätzen ausgestattet.

Der Commander war anfangs in den Ausstattungsvarianten Sport und Limited lieferbar. Der Sport umfasste die Basisausführung mit Stoffsitzen und ohne Chromzierteile, während der besser ausgestattete Limited mit Ledersitzen inklusive Sitzheizung und Einparkhilfe ausgestattet ist.

Seit dem Modelljahr 2008 sind in Deutschland nur noch die Varianten Limited und Overland (letztere seit 2007 lieferbar) verfügbar. Der Limited stellt die gehobene Ausführung dar. Hierbei sind ein exklusives Innenraumpaket mit Lederverkleidung am Armaturenbrett sowie ein Festplatten-Navigationssystem mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Rückfahrkamera, sowie ein elektrisches Glasschiebedach und 2 zusätzliche Dachfenster (2. Sitzreihe) in der Ausstattung enthalten. Der Overland bietet gegenüber dem Limited im wesentlichen eine edlere Lederausstattung (2-farbig), ein nochmals verbessertes Allrad-System (Quadra Drive II) und Xenon-Scheinwerfer.

Alle Ausstattungsvarianten beinhalten serienmäßig ein 5-Gang Automatikgetriebe und eine umlegbare dritte Sitzreihe (7 Sitze).

Den 5.7 Hemi-V8-Motor gibt es seit 2008 nur noch in Verbindung mit der Overland-Ausstattung.

  

2007: Jeep Patriot MK

Im Line-Up der Marke Jeep liegt er zwischen dem Jeep Compass und dem Jeep Cherokee. Er basiert auf der von DaimlerChrysler und Mitsubishi gemeinsam entwickelten GS-Plattform, auf welcher u. a. auch der Jeep Compass und der Dodge Caliber stehen. Gemeinsam mit diesen beiden Fahrzeugen wird er im Werk Belvidere in Illinois (USA) hergestellt. Der Patriot ist sowohl als Fronttriebler als auch mit dem Freedom Drive I genannten Allradantrieb erhältlich. Als Motor steht wahlweise ein 2,4-l-R4-Benzin-Motor oder ein 2,0-l-R4-Benzin-Motor zur Verfügung. Letzterer allerdings ohne Allradantrieb, dafür jedoch serienmäßig mit einem CVT-Getriebe. Die Kraftübertragung beim 2,4er erfolgt serienmäßig über ein manuelles Fünfgang-Getriebe oder optional über das CVT-Getriebe.

Seit Ende des Jahres 2007 ist der Patriot auch in Deutschland offiziell erhältlich. Hier wird jedoch der 2,0-l-R4-Benzin-Motor nicht angeboten, dafür aber ein 2,0-l-R4-Turbodiesel-Motor (2.0 CRD) mit 103 kW (140 PS). Dieser Motor stammt vom VW-Konzern und entspricht dem dort bekannten 2.0-TDI-Motor (bisherige Version mit Pumpe-Düse-Einspritzung) und ist im Patriot serienmäßig mit einem Dieselpartikelfilter ausgestattet. In Verbindung mit diesem Motor kommt ein manuelles Sechsgang-Getriebe zum Einsatz.

 

2007: Jeep Compass MK

Der Jeep Compass ist ein kompakter SUV, welcher sein Debüt auf der Nordamerikanischen Internationalen Autoshow 2006 hatte. Markteinführung in Deutschland war in der ersten Jahreshälfte 2007.

Gemeinsam mit dem Jeep Patriot stellt er das Einstiegsmodell von Jeep dar. Beide Modelle basieren auf der gleichen Plattform wie der Dodge Caliber und werden ebenso wie dieser im Werk Belvidere in Illinois (USA) hergestellt. In den USA ist der Compass als erstes Jeep-Modell auch mit Frontantrieb erhältlich. Der Wendekreis beträgt bei den mit 17 Zoll Felgen ausgestatteten Modellen 10,80 m und bei den mit 18-Zoll-Felgen ausgestatteten Modellen 11,30 m. Der cw-Wert liegt bei 0,4.

In Deutschland hingegen wurden die Compass-Modelle ausschließlich mit dem Freedom Drive I genannten Allradantrieb ausgeliefert. Als Motor stand für alle Modelle ein 2,4-l-R4-Benzin-Motor zur Verfügung, welcher 125 kW (170 PS) leistete. Die Kraftübertragung erfolgte über ein manuelles Fünfgang-Getriebe oder optional über ein CVT-Getriebe. Auf dem europäischen Markt war der Compass darüber hinaus mit einem Turbodiesel von Volkswagen in Verbindung mit einem manuellem Sechsgang-Getriebe erhältlich.

 

2007: Jeep Wrangler JK

Der JK wurde erstmals 2006 auf der North American International Auto Show vom Chrysler-Präsidenten Tom LaSorda vorgestellt, der zur Präsentation spektakulär mit einem JK durch eine Glasscheibe fuhr.

Am 21. April 2007 begann der Verkauf des neuen Jeep Wrangler 2007 JK. Er wird in zwei Modellvarianten angeboten – als Zweitürer und neu als Viertürer mit dem Namenszusatz Unlimited. Die Grundplattform des Vorgängers TJ wurde durch eine verbesserte JK-Plattform ersetzt und bietet nun eine verbesserte Straßenlage auf Asphalt. Dieser Wrangler ist bedeutend länger und breiter als die Vorgängermodelle.

Versionen

  • Variante mit kurzem Radstand und zwei Türen als Sport, Sahara und Rubicon

  • Variante mit langem Radstand mit vier Türen als Sport, Sahara und Rubicon

Ein Sechsgangschaltgetriebe ist für die 2,8-l-Turbodiesel-Varianten Standard. (Fünfgangautomatik für die Viertürervarianten Sahara und Rubicon in Deutschland). Für den 3,8-l-V6-Benziner steht ein Viergangautomatikgetriebe zur Verfügung. Die Ausstattungsreihe Rubicon ist für den härteren Offroad-Einsatz vorgesehen. Mit verstärkten Achsen sowie einer besseren Gelände-Untersetzung soll er jeder Aufgabe gewachsen sein. Des Weiteren besitzt der Rubicon einen vom Fahrersitz aus durch eine Muffe teilbaren Stabilisator, der die mögliche Verschränkung der Achsen im Gelände erhöht, sowie Druckluftsperren an der Vorder- und Hinterachse. Diese sind ebenfalls vom Cockpit aus zu bedienen. Neu bei allen Ausstattungslinien sind ESP sowie ein Überrollschutz.

 

2008: Jeep Cherokee KK

Für das Modelljahr 2008 stellte Chrysler ein auf dem Dodge Nitro basierendes, in den Dimensionen geringfügig größeres Modell vor. In Amerika war dies seit Anfang 2008 zu bestellen, in Europa war die Markteinführung im Herbst desselben Jahres.

Antriebsseitig ist der Jeep-Liberty-Nachfolger mit dem bekannten 3,7-Liter-V6-Benziner ausgestattet, der 157 kW (213 PS) und 319 Nm Drehmoment leistet. Dieses Modell ist auf dem US-Markt in den Ausstattungsvarianten Jeep Liberty Sport und Jeep Liberty Limited erhältlich. Wahlweise kann zwischen einer Sechsgangschaltung und einer Vierstufenautomatik gewählt werden.

Für Europa ist der ebenfalls aus dem Vorgänger bekannte VM-Turbodiesel mit Common-Rail-Einspritzung mit der Modellbezeichnung 2.8 CRD im Programm. Er leistet 130 kW (177 PS). In der mit der Sechsgangschaltung ausgestatteten Sport-Version erreicht er 410 Nm, in der Automatikversion sogar 460 Nm. Die Automatik ist in den Ausstattungsvarianten Limited und Limited Exclusive serienmäßig und beinhaltet zusätzlich eine Bergabfahrhilfe. Das Allradsystem bietet die Möglichkeit, sowohl automatisch als auch manuell vom Heck- in den Allradantrieb zu schalten.

 

2010:Grand Cherokee WK

Ab dem Frühsommer 2010 wird das neue Modell des Grand Cherokee in den USA bei den Händlern stehen. Der Verkaufsstart in Deutschland ist für den Winter 2010/2011 vorgesehen. Highlights des Jeep Grand Cherokee 2011 sind ein neuer 3,6 -l-Pentastar-V6-Motor mit etwa 11 % weniger Benzinverbrauch gegenüber dem Vorgängermodell bei mehr Leistung und höherem Drehmoment, ein überarbeiteter Innenraum mit hochwertigen Materialien, das Selec-Terrain System, das es dem Fahrer ermöglicht, die Fahrleistungen des Jeep an die jeweilige Umgebung anzupassen, eine neue Quadra Lift Luftfederung, mit der sich das Fahrzeug auf bis zu 292 mm Bodenfreiheit anheben lässt. Darüber hinaus wird der WL aerodynamischer sein als jeder seiner Vorgänger, um den Verbrauch zu optimieren.

Seit Dezember 2010 ist der Grand Cherokee mit dem 3,6 -l-Pentastar-V6-Motor sowie dem 5,7 -l-V8-Hemi-Motor in Deutschland zu kaufen. Im Frühjahr folgt ein 3,0 -l-V6-Diesel (CRD) von VM.

 

Concept Cars

Jeep. Gladiator

Hindernisse oder Grenzen gibt es für das Concept Car Jeep. Gladiator nicht. Im Gegenteil, unwegsames Offroad-Terrain ist eine einzige Herausforderung für diesen Super Utility Truck, die er gerne annimmt und mit Leichtigkeit bewältigt. Als Lifestyle-Pick-Up verfügt der Jeep. Gladiator über die robuste Funktionalität des berühmten Jeep. Wrangler. Durch das faltbare Stoffdach, die abnehmbaren Türen und die klappbare Windschutzscheibe können Fahrer und Passagiere dieses Super Utility Truck die Natur wirklich hautnah erleben. Reichlich Stauraum für alles, was bei Outdoor-Erlebnissen mitmuss, bieten die flexibel erweiterbare Ladefläche und geschickt konzipierte Aufbewahrungsflächen.

Viele Jeep. Fans werden sich bei der Modellbezeichnung Gladiator an den großen Pick-Up von 1962 erinnern. Im modernen Gladiator verbinden sich Tradition, Lifestyle und Funktionalität auf höchst gelungene Weise – Kühlergrill mit sieben Streben, offener Innenraum, zuschaltbarer Vierradantrieb Command Trac. mit Sperrdifferenzialen vorn und hinten, Seilwinde vorne und flächendeckender Unterfahrschutz. Bei aller Urwüchsigkeit und Tradition ist der Gladiator jedoch ein moderner und intelligent konzipierter Pick-Up für den aktiven Lebensstil. Funktionalität und Flexibilität werden im Jeep. Gladiator groß geschrieben. Ebenso wie gute Manövrierbarkeit und hoher Fahrkomfort.

Angetrieben wird der Gladiator von einem modernen und effizienten 2.8 l Common Rail Turbodiesel mit vier Zylindern, einem Drehmoment von 400 Nm und 163 PS Leistung. Ein manuelles 6-Getriebe und ein zuschaltbares Verteilergetriebe geben diese imposante Kraft an alle vier Räder weiter. Eine extreme Geländetauglichkeit bei ausgesprochen komfortablem Fahrverhalten ermöglicht die Mehrlenkeraufhängung von Vorder- und Hinterrädern mittels des langen Federwegs. Schraubenfeder/ Stoßdämpfereinheiten für alle Räder sorgen für souveräne Manövrierbarkeit. Die hinten verbauten doppelt konzentrischen Federn ermöglichen neben dem hohen Fahrkomfort eine Nutzlast von 680 Kilogramm. Bei den für das Offroad-Verhalten entscheidenden technischen Daten sind eine Bodenfreiheit von 348 Millimetern, ein Rampenwinkel von 23,2 Grad und ein Steigungs- bzw. Neigungswinkel von 47,6 bzw. 38,0 Grad zu nennen. Vorne und hinten rollt dieser Jeep auf 18x8 Zoll großen Rädern und Reifen der Dimension 265/75 R18.

Der Innenraum des Jeep. Gladiator überzeugt durch ausgesprochen zeitgemäßes und gleichzeitig funktionales Design. Die wetterfesten Sitze gehören zum Konzept eines insgesamt extrem pflegeleichten Innenraums. Mit modernster Technik wie GPS sowie Navigations- und Kommunikationssystem unterstützt der Gladiator seinen Fahrer natürlich dabei, sich im Gelände und auf der Straße zurechtzufinden.

 

Jeep. Hurricane

Mit dem Jeep. Hurricane beweist die Chrysler Group wieder einmal ihre kreative und technische Kompetenz. Experten bezeichnen das mutige Concept Car als „schlicht und einfach den wendigsten, vielseitigsten und kraftvollsten Geländewagen, der jemals gebaut wurde“.

Völlig zu Recht, denn das Concept Car hat ein ganz und gar innovatives Wendekonzept, das einen Wendekreis von exakt null ermöglicht. Ferner können alle vier Räder in die gleiche Richtung schwenken, so dass sich das Fahrzeug im sogenannten Krebsgang seitwärts manövrieren lässt.

Der Jeep. Hurricane bietet außerdem eine Bodenfreiheit von 36 Zentimetern und ermöglicht die geradezu unglaublichen Steigungs- und Neigungswinkel von 64 bzw. 86,7 Grad. Angesichts dieser beinahe senkrechten Winkel und der großen 37 Zoll Reifen wird das Concept Car kaum auf Hindernisse treffen, die es nicht überwinden kann.

Die Bezeichnung eines „kraftvollen Hochleistungsantriebes“ reicht bei diesem Concept Car nicht mehr aus: Der Jeep. Hurricane tritt mit dem unschlagbaren Doppelpack von zwei 5.7 l-V8-HEMI-Motoren an. Einer ist vorn, der andere hinten. Jeder dieser Motoren leistet 335 PS und stemmt ein Drehmoment von gut 500 Nm auf seine Kurbelwelle – insgesamt sind es also 670 PS und ein Drehmoment von knapp über 1.000 Nm. Dieser kraftvolle Antrieb und die hervorragenden Traktionseigenschaften machen es möglich, im Jeep. Hurricane in weniger als fünf Sekunden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen.

Der Jeep. Hurricane wird je nach Kraftbedarf von vier, acht, zwölf oder 16 Zylindern angetrieben und sorgt mit der Zylinderabschaltung Multi Displacement System (MDS) für verantwortungsvollen Fahrspaß.

Auch optisch ist der Jeep. Hurricane einzigartig: Er hat keine Türen und fällt durch seine riesigen Reifen sowie durch die schwarze Lackierung und Cockpit in rotem Leder besonders auf.

 

Jeep. Jeepster
 

Ein V8-getriebener Sportwagen, der den Rubicon Trail bewältigen kann - den ultimativen Test in Sachen Geländegängigkeit. Was lag näher, als diesem Fahrzeug den Namen Jeepster zu geben?

"Der original Jeep. Jeepster von 1948 war eine interessante Adaptation eines Militärfahrzeugs an das Zivilleben", so Michael Moore, DaimlerChrysler Chefdesigner für das Innere und Äußere von Jeep. Produkten. "Er sah schon sehr massiv aus, war aber tatsächlich schlicht ein Auto. Er verzichtete auf einige der Merkmale, durch die sich inzwischen alle Jeep. Produkte auszeichnen - z.B. den Allradantrieb und die echte Offroad-Fähigkeit. Deshalb haben wir, als wir das Konzept nochmals überdachten, dafür gesorgt, dass dieses Fahrzeug den Rubicon Trail bewältigt und dennoch, dank seiner individuellen, verstellbaren Aufhängung, beeindruckende Leistungen im Straßenverkehr erbringt."

Die elektronische, unabhängige Allradaufhängung des Jeepster lässt sich über zwei Konsolenhebel verstellen. Auf der Straße hat der Jeepster eine Bodenfreiheit von 5,75" (14,6 cm). Im Gelände lässt sich der Jeepster zur Bewältigung felsiger Strecken auf eine Bodenfreiheit von 9,75" (24,8 cm) anheben. Laut Moore ist der Jeepster mit seinen kurzen Überhängen und seinem 4.7 l-V8-Motor (32 Ventile) keineswegs ein "Möchtegern-Geländewagen", sondern ein authentisches Offroad-Fahrzeug. Schließlich hat er riesige Doppelauspuffrohre, ein Quadra-Trac-II-Verteilergetriebe mit auf Wunsch verfügbarem Allradantrieb (hoch und tief), Viergangautomatik und eine integrierte Bodenschutzplatte und ist sogar mit einem in das Haubenscharnier integrierten Abschlepphaken ausgerüstet.

Der Kühlergrill mit seinen traditionsgemäß sieben Lamellen wird von offenen, seitlich über den Vorderreifen montierten Kotflügeln flankiert. Die runden Scheinwerfer ragen leicht über die Haubenoberfläche hinaus, und der elegante Schriftzug in der Mitte der Haube steht in der Tradition des ursprünglichen Jeepster. Das gesamte Fahrzeug ist - in Straßenposition - nach vorn geneigt und vermittelt einen aggressiven, geradlinigen Eindruck. Unter dem flexiblen Faltverdeck steht ein Rollgehäuse bereit. Und die tief modellierten 19"-Aluminiumräder sind mit Goodyear-Reifen für erweiterte Mobilität bestückt; diese sind darauf ausgelegt, selbst nach einer Reifenpanne noch weitere 50 Meilen zu fahren.

Im Wageninneren ist die Instrumententafel des Jeepster in Militärfunkoptik gestaltet. Die kompakten Steuervorrichtungen sind konzentrisch angeordnet, und das Navigationssystem umfasst ein satellitengestütztes Global-Positioning-System, einen Höhenmesser und einen Neigungs- und Rollanzeiger. Die Sitze des Jeepster sind aus wetterbeständigem Leder, wie es auch bei der Herstellung von Wanderstiefeln verwendet wird.


Spezifikationen

Karosserie:
zweitürig; offener Aufbau
besonders widerstandsfähige, einheitliche Stahlkarosserie

Antriebsstrang:
Vorderradantrieb, auf Allradantrieb umstellbar

Motor:
4.7 l-V8 mit oben liegenden Nocken und Aluminiumzylinderköpfen

Getriebe:
elektronisch gesteuerte Viergangautomatik

Verteilergetriebe:
bei Bedarf Viskokupplung

Fahrwerk:
unabhängige, modifizierte Kurz-/Langarmkonstruktion vorn und hinten verstellbare Bodenfreiheit (befestigte Straßen/unbefestigtes Gelände)

Reifen/Räder:
P255/55R19-Reifen auf Aluminiumgussfelgen 19 x 9" (48,3 x 22,9 cm)

Abmessungen:
Achsenabstand: 103,0" (ca. 261,6 cm)
Gesamtlänge: 147,0" (ca. 373,4 cm)
Gesamtbreite: 71,0" (ca. 180,3 cm)
Gesamthöhe: 58,0" (ca. 147,3 cm)
Vorspur: 59,4" (ca. 150,9 cm)
Spur hinten: 59,4" (ca. 150,9 cm)

 

Jeep. Commander Concept

Der Jeep. Commander Concept vereint zwei der höchsten Ideale der Marke Jeep.: Geländetüchtigkeit und Umweltbewusstsein.

Dieses Jeep. Modell speist sich aus alternativen Energiequellen - zwei Elektromotoren (vorn und hinten) mit einem Brennstoffzellen-Batteriesatz - und wird so seinem Umweltkonzept gerecht: beeindrucken, nicht beeinträchtigen!

Mit seiner Breite von ca. 2 m bietet der Commander Concept ein stabiles und sicheres Fahrgefühl auf der Straße. Für zusätzliche Sicherheit sorgen die Außenspiegel mit ihren Scheibenwischern und integrierten 180°-Konvexspiegeln, dank deren es keinen toten Winkel gibt. Und falls Ihre Fahrt in unwegsames Gelände führt, kann die Bodenhöhe neu eingestellt und um mehr als 10 cm angehoben werden.

Die Aerodynamik im Gelände wird durch eine spezielle Podestbeplankung mit Wärmeaustauschfunktion unterstützt. Sie sorgt für eine verbesserte Windströmung über die Frontscheibe und nimmt heiße Luft aus dem Motorraum auf, um das Brennstoffzellensystem kühl zu halten. Bei hoher Geschwindigkeit wird ein Heckspoiler aus dem Dach ausgefahren. Ein bei Bedarf "auf Abruf" verfügbarer Dachaufbau für Gepäck bildet in seiner Normalposition eine Ebene mit dem Dach.

Im Wageninneren stehen Daten zum Wetter, zur Verkehrslage und zur Fahrtstrecke sowie Telefon, Internet und Fahrzeugdiagnoseinformationen über ein kleines Laptop, das in der Mittelkonsole angedockt werden kann, zur Verfügung. Ein kleines, in die Lenksäule eingebettetes Mikrofon kann sogar Sprachbefehle empfangen, die dann in Daten übersetzt werden.


Spezifikationen

Verwendetes Material:
Rahmen aus Aluminiumverbundwerkstoff, Karosserie aus Kohlefaser

Antriebsstrang:
zwei Elektromotoren (vorn und hinten), Allradantrieb

Motor/Getriebe:
elektrische Minivan-Produktionseinheiten EPIC, gemeinsame Reglerstrategie

Energiequelle:
Brennstoffzellen-Batteriesatz

Finish:
Karosserie: Starbrite Silver
Innenraum: Navy Blue, kontrastierend mit Cognac
Sitze mit Lederverkleidungseinlagen
Räder: Sterling Silver

Aufhängung (vorn und hinten):
obere und untere Achslenker ungleicher Länge
Gasdämpfer mit koaxialen Federn
Vierkolben-Viper-Schwimmbremssättel
Scheibenbremsen: innenbelüftete Bremsscheiben
Bodenhöhe um 4" (10,16 cm) verstellbar

Abmessungen:
Achsenabstand: 114" (ca. 2,90 m)

Jeep. Varsity

Der Jeep. Varsity: die Leistung eines Sportwagens und die legendäre Geländegängigkeit der Marke Jeep..

In der Stadt bringt Sie der leistungsstarke V6-Motor des Varsity in zeitgemäßem Tempo voran. Und im Gelände, wenn die Zeit sich in den Weiten der Natur verliert, sind Sie mit der legendären Kraft des Jeep. Allradantriebs ausgestattet.

Schwerpunkt Tempo. Der Jeep. Varsity ist auf Leistung angelegt. Der 300 PS starke V6-Motor lässt dieses Jeep. Concept Car mit der Geschwindigkeit eines Sportwagens losjagen. Das schneidige Handling und die unabhängige Vorder- und Hinterradaufhängung sorgen für das großartige Varsity-Fahrgefühl - auf der Straße ebenso wie im Gelände.

Schwerpunkt Gelände. Die unabhängige Aufhängung verbindet sich mit dem legendären Selec-Trac-Allradantriebssystem der Marke Jeep.. Wie bei jedem Jeep. stehen auch hier die aggressiven An- und Abfahrtswinkel und die extra großen Reifen für die Offroad-Freiheit, überallhin fahren und jede Schwierigkeit bewältigen zu können.

Die Jeep. Modelle von gestern, heute und morgen. Der Varsity liefert eine eher vertikale Interpretation des authentischen Jeep. Kühlergrills. Die A-Säulen-Auflösung lässt an den Wrangler denken, während die separaten Seitenmarkierungen und Blinker an den Jeep. Cherokee erinnern. Die Außenbleche verraten die direkte Verwandtschaft mit dem Jeep. Grand Cherokee: Vollflächen gehen in Facetten und harte Schnittlinien über. Das äußere Design des Varsity mit seinen kräftigen Formen und starken Linien setzt sich auch nach innen fort: Dank der besonders strapazierfähigen Materialien hält auch das Interieur rauen Gebirgstouren stand.


Spezifikationen

Schwerpunkt Tempo:
3.5 l-V6-Motor mit 300 PS
von 0 auf 60 mph (96,54 km/h) in 7,1 Sekunden
¼ Meile (0,4 km) in 14,60 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 130 mph (ca. 209 km/h)
unabhängige Vorder- und Hinterradaufhängung
Räder und Reifen: 19" (48,26 cm)

Schwerpunkt Gelände:
Allradantrieb Selec-Trac
aggressive An- und Abfahrtswinkel
unabhängige Vorder- und Hinterradaufhängung
Räder und Reifen: 19" (48,26 cm)

Fahrgestell:
das Jeep. Urban Adventure Concept - ein Fahrzeug für die junge, gehobene Käuferschicht, die den Status und das ungebundene Image einer europäischen Sportlimousine und zugleich die unverwechselbaren Geländeattribute eines Jeep. Fahrzeugs hat.

Technischer Schwerpunkt:
Der "Geländecharakter" dieses Jeep. Modells wird durch eine unabhängige Vorder- und Hinterradaufhängung noch verstärkt. Dank dieser speziellen Aufhängung wird auf der Straße das Fahrgefühl einer Sportlimousine erreicht, zugleich bleibt jedoch die legendäre Geländegängigkeit des Jeep. Modells erhalten. Zu dieser Aufhängung kommt nun noch ein 3.5 l-V6-Motor mit 300 PS: Damit haben Sie die Formel für Fahrspaß auf der Straße und im Gelände.

Karosserie/Fahrgestell:
vereinheitlichte Karosseriestruktur
Räder und Reifen: 19" (48,26 cm)
unabhängige, individuelle SLA-Coil-over-Shock-(Vorder- und Hinterrad-)Aufhängung

Antriebsstrang:
3.5 l-V6-Motor mit 300 PS und Automatikgetriebe
Vollzeit-Allradantriebs-Verteilergetriebe Selec-Trac
Hinterachsübersetzung 4,9:1


Finish:
Karosserie: Zypressenhauch
Innenraum: sellerie- und olivfarbene Ledersitze und -bezüge; Satin-Aluminium-Details mit schwarzen Gummieinlagen

Abmessungen:
Gesamtlänge: 166,3" (ca. 422,4 cm)
Gesamtbreite: 69,7" (ca. 177,0 cm)
Gesamthöhe: 64,85" (ca. 164,7 cm)
Achsenabstand: 109,6" (ca. 278,4 cm)
Vorspur/Spur hinten: 59,5/59,5" (ca. 151,1/151,1 cm)
Eigengewicht: 3.400 lbs. (ca. 1.542 kg)
Bodenfreiheit: 9,5" (ca. 24,1 cm)

Reifen P235/55R 19 auf 19 x 8"-Rädern